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Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Ernsthafte Diskussionen über jede Art von gesellschaftlichen und kulturellen Ereignissen.

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Genkidama-VII

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Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 10:49

Mal wieder ein eher persönliches Thema..
Ich habe mich gestern von meiner Schule abgemeldet (FOS13). Die Abiturprüfungen wären im Ende Mai/Anfang Juni gewesen, aber meine Noten waren so schlecht, dass ich es nicht für Nötig erachtet habe, an den Prüfungen noch teilzunehmen. Ich konnte mich dieses Jahr ohnehin kaum auf die Schule konzentrieren, da ich aufgrund finanzieller Probleme nebenbei jobben musste (unter der Woche Nachts) und so am nächsten Tag nur körperlich in der Schule anwesend war. In die 13. Klasse bin ich eigentlich auch nur gegangen, weil ich mit meinem Fachabitur nicht den gewünschten Studienplatz bekommen habe. Seit gestern habe ich zum ersten mal seit 15 Jahren nichts zu tun. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass wir aus unserer aktuellen Wohnung bald ausziehen müssen, da es in letzter Zeit nur Probleme mit dem Vermieter und den Nachbarn gab. Seit Jahren war für mich alles gleich geblieben und jetzt ändert sich alles auf einmal schlagartig xD Es ist nicht so, dass ich wirklich Angst habe odersp... man fühlt sich nur, als ob man raus aus dem Planschbecken ab in den Ozean kommt.. ich muss mir eine eigene Wohnung suchen und einen Studienplatz besorgen.. bin mir jetzt auch nicht mehr 100% sicher, was ich studieren soll.
Meine nächsten Schritte muss ich mir gut überlegen.. ich hab mir gedacht, eventuell für 1 Jahr den freiwilligen Dienst abzuleisten, um mich an das Gefühl zu gewöhnen nicht mehr zu Hause zu sein und ein bisschen harte Zeiten durchzumachen und nebenbei Geld und Wartesemester anzusammeln.. bin mir aber noch nicht sicher.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun, bzw. was habt ihr in einer ähnlichen Situation getan ?

tl;dr: Typ weiß nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll und fragt um Rat und Erfahrungen.

btw hier ein Artikel, durch den ich mich teilweise angesprochen gefühlt habe:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... rannt.html
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Nußkati

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 11:17

Sorry, aber da kann ich dir nicht weiterhelfen. Aber puh, der Artikel trifft es!
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Vanillexp

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 14:38

Hallo Genkidama

Ich kann deine Ängste teilweise nachvollziehen. Ich befinde mich in einer ähnlichen Situation bzw. bald.
Ich habe gestern meine letzte schriftliche Abiturprüfung geschrieben, dass heißt wenn alles gut geht, kommt nun nur noch die mündliche Prüfung und dann bin ich auch mit der Schule fertig.
Zu fühlen, dass der alltägliche Trott endet ist zwar einerseits befreiend, aber auch sehr beängstigend.
Pläne für die Zukunft habe ich, aber ob diese auch klappen kann man nie vorher wissen.

Dennoch denke ich, dass es nichts bringt sich verrückt zu machen. Man kann wie gesagt nie wissen was kommt. Es gab auch bis zu diesem Punkt im Leben immer mal Momente in denen man aus der Bahn geworfen wurde.
Und auch diese Situationen wurden iwie immer gemeistert.
Das Leben bringt immer Herausforderungen und somit auch Ängste mit sich und auch wenn es schwierige Zeiten gibt, werden wir doch früher oder später immer auch mit schönen Zeiten belohnt :)

Für mich persönlich hilft es immer ein Ziel vor Augen zu haben. Bemerke ich, dass ich keines habe und ich deshalb orientierungslos und verloren bin, versuche ich intensiv darüber nachzudenken, was mir wichtig ist. Was ich erreichen möchte, damit ich später, wenn ich alt und grau bin stolz darauf sein kann, dass ich das verfolgt habe, was mir persönlich wichtig war.
Sicherlich wird es auch Dinge geben die man vielleicht nicht hätte machen sollen, aber soetwas lässt sich eben auch nicht vorher sagen.
Jeder Mensch hat bestimmte Wünsche und wenn man es sich zum Ziel macht diese zu erfüllen, erscheint das Leben meist ganz schnell nicht mehr so verwirrend. Schwer vielleicht, aber wenn einem etwas wichtig ist, lassen sich auch schwere Dinge meistern.
Mein Motto ist "Embrace your dreams" :D Es mag vielleicht komisch oder so klingen, aber es hat mir in vielen aussichtslosen Momenten geholfen wieder einen klaren Blick zubekommen :wink:

Wenn du dir selber noch nicht sicher bist, was du später beruflich machen möchtest, ist es vielleicht wirklich ganz gut sich noch ein Jahr Zeit zu geben (freiwilliger Dienst etc.) und in dieser Zeit zu versuchen sich klar zu machen, was man in seinem Leben machen möchte.

Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute :) Und immer daran denken, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf erst recht nicht hängen lassen :wink: (ich weiß nicht mehr von wem der Spruch kommt, aber ich finde ihn sehr passend xD)

PS: Ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt. Es sprudelte gerade nur so aus mir heraus und manchmal sind meine Gedanken vielleicht unverständlich oO
Zuletzt geändert von Vanillexp am 17.04.2013, 23:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Red XIII

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 15:09

Das wichtigste wurde glaub ich gesagt ^^
Van is im Trance-Modus XD
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xXshoujoAXx

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 17:34

Da gebe ich VanilleXP Recht. Es ist wohl gar nicht mal so schlecht erstmal ein Jahr zu nutzen, um herauszufinden, was man machen will/wo die Interessen Stärken liegen und was man alles damit anfangen kann. Freunde von mir haben auch ein freies soziales Jahr gemacht oder waren ein Jahr lang im Ausland (sei es Work&Travel, Freiwilligenarbeit oder als Aupair, obwohl Aupair dich wohl eher weniger anspricht). ^^
Ich weiß im Moment auch nicht, was ich nach meinem Bachelor anfangen soll, weil unser Master Studiengang einfach mal abgeschafft wurde während ich in Japan war. Da unser Studiengang recht speziell ist, gibt es nicht viele Alternativen. Meine Kommilitonen und ich stehen ziemlich auf dem Schlauch. xD
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Genkidama-VII

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag17.04.2013, 23:24

Danke, Vanillexp :) Ich versteh dich verdammt gut! In meinem Kopf sprudelt es genauso, wenn ich über die Zukunft nachdenke xD Es ist immerhin schon mal etwas, wenn man weiß, wie sich andere in der Situation fühlen.. dann weiß ich wenigstens dass ich nicht alleine bin ^^
Ich weiß nur auch irgendwie nicht, was mein Ziel ist. Hab da nur sehr wage Vorstellungen.. xD
Kann auch sein, dass ich vielleicht zu ein wenig Größenwahn neige, wenn ich mir Ziele für mein Leben setze..
Das ist echt komisch.. meine Zukunft liegt nicht soo weit vor mir und immer wenn ich über das Arbeitsleben und Familie usw. nachdenke, komm ich mir vor wie ein Kind, dass sich denkt "wenn ich groß bin".. ich bin ja schon "groß" xD.. es wird langsam Zeit, dass ich einen Weg einschlage, nur ist es schwer, da man den Weg auch Konsequent mit seinen guten und schlechten Seiten beibehalten sollte..
Den Spruch find ich echt gut ! :D Werde dran denken.

@xXshoujoAXx:
Ich sag dir mal was ich an deiner Stelle tun würde:
2 Optionen:
Option a: Mit dem Bachelor in den Beruf einsteigen und bei Bedarf den Master nachholen.. z.B. wenn eine Stelle frei wird, die man mit Master bekommen kann.
Option b: Den Master auf einer anderen Hochschule machen..
Ich denke ich würde Option a wählen, aber wenn es nicht eilt mit dem "richtigen" Leben, kann man auch Option b wählen.. keine Ahnung ob es dir hilft ^^

@Nuss: Ich hoffe durch den Artikel fängst du nicht auch an, dich in Frage zu stellen xD

ansonsten: Ich glaub bevor ich wirklich etwas mache, wäre es wohl wirklich besser, sich einige Zeit damit zu beschäftigen, was einem liegt und was man will..
Die Gefahr besteht halt darin, dass man vielleicht zu lange sucht.. keine Ahnung xD
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag18.04.2013, 00:07

Im Vorweg: Ich weiß nicht genau wie du dich fühlst, würde aber auch gern meinen Senf dazu geben um dir evtl bei deiner Wegfindung zu helfen.

Wenn du erstmal ein Jahr "gammeln" willst ist das denke ich kein problem. Wenn du dieses Jahr in der 13ten Klasse warst bist du schätze ich 19 Jahre alt? Noch mehr als genug Zeit groß zu werden. Ich bin nun in meinem 4ten Semester, habe direkt nach der Schule angefangen, und habe damals nur im Einzelhandel gejobbt. Ich habe also absolut keine wirkliche Berufserfahrung. Ich weiß auch noch nicht auf was ich mich in meinem Studium spezialisieren werde. Ich studiere Wirtschaftsinformatik. Die Informatik hat mir immer schon Spass gemacht, aber seit dem Studium merke ich das eine größere Affinität zur BWL besitze als ich vorher annahm.(Technik Abitur, hätte damals NIE gedacht ne WiWi zu studieren).
Dementsprechend habe ich auch absolut keien Ahnung auf welche Richtung im Beruf ich mich spezialisieren werde.
Dazu kommt das ich mich die Tage auf eine SHK Stelle am Winfo Lehrstuhl bewerbe. Dort würde ich von Anfang an ein Projekt begleiten indem eine Plattform zur Literaturrecherche programmiert wird. Das wäre meine erste Berufsrelevante Erfahrung. Hab ich tbh unglaublich viel Angst vor. Aber ich habe noch genug Zeit rumzuprobieren.

Ebenso hast du genug Zeit. Wenn du erstmal unsicher bist was du überhaupt anfangen willst geh nen Jahr jobben, Spar dir nen Polster an oder mach vllt nen FSJ/FÖJ. Wenn du gerne ins Ausland willst würde sich das genannte Work&Travel wohl super anbieten. Dann hast du auch ein Jahr Zeit um indich zu gehen, herauszufinden ob du studieren willst, oder ob du vorher lieber eine Ausbildung machen willst. Für ersteres hast du Zeit dich zu informieren. Willst du in der Nähe deiner Heimat oder vllt etwas weiter weg studieren, rechtzeitig eine Wohnung finden(beim studentischen Wohnen in Köln muss man zB mind. 1 Jahr auf der Liste stehen um was zu kriegen), abklären wie du dein Studium finanzierst(Bafög, Studentendarlehen, Eltern, jobben,...)

Vielleicht bist du aber noch so entschlossen das du erstmal eine Ausbildung machst und nach Abschluss dieser abfängst zu studieren.

Wo liegen den deine Intressen. Was war dein beworbener Studienplatz(besteht die Möglichkeit zum nächsten WS über den NC reinzukommen oder benötigst du mehr Wartesemester?)
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Genkidama-VII

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag18.04.2013, 22:25

Danke auch für deinen Senf Naji :D
Also.. ich bin (schon) 22.. hatte vor allem im Alter zwischen 10 und 14 ganz andere Dinge im Kopfals Schule.. die Zeit rennt schon davon mit dem "groß" werden xD

Mich interessieren eigentlich Studienfächer, in denen ich eine totale Niete bin xD Chemie oder irgendeine Art vom Ingenieurswesen würden mich total interessieren, aber Mathe und Chemie sind die mit Abstand schlechtesten Fächer bei mir xD
Ich mache meinen Studiengang auch teilweise vom Geld abhängig, da ich meiner Familie später schon was bieten möchte (Vater und Mutter eingeschlossen).
mir liegen mehr Fächer im sprachlichen Bereich, Geschichte, Sozialkunde, Pädagogik und derartige Sachen.. interessieren tu ich mich aber für alles mögliche was interessant ist xD (lol)
Das Problem bei den ganzen Fächern in denen ich gut bin ist, dass in den meisten Studiengängen, in denen man von solchen Fächern profitieren kann meistens für mich völlig uninteressante Berufsperspektiven da sind xD
Ich würde schon gerne viel rumkommen, habe aber Skrupel mich allzuweit von meinem gewohnten Umfeld zu entfernen, obwohl ich mir eigentlich ziemlich sicher bin, dass es mir gut tun würde mal wegzukommen.. das komische Gefühl bleibt aber trotzdem (manche Sprechen bei dieser Heimatverbundenheit von einer oberpfälzer Mentalität.. und eigentlich hatte ich mir vorgenommen, da nie in den Topf zu fallen xD).
Ich hatte mich in den letzten beiden Semestern für die Studiengänge International Business Administration beworben, Fredmsprachen und interkulturelle Kompetenzen sind da gefragt, und die Berufsperspektiven sind auch nicht übel.. nur NERVT mich der ganze BWL-Anteil am Studium.. richtig langweilig.. außerdem bin ich mir auch nicht mehr 100% sicher, ob das wirklich der richtige Studiengang für mich ist.. ich denke mit dem freiwilligen Dienst wäre ich echt nicht verkehrt fürs erste.. mache mir aber auch gedanken, dass mir die Zeit davonrennt.. aber arbeiten muss man ja eh bis man fast tot ist xD
(Sorry dass meine Posts immer so lang werden xD)
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag18.04.2013, 23:01

Studiumsmathe kannst du zB nicht mit Schulmathe vergleichen. Wir haben zB den gesamten Stoff der 11-13 Klasse allgemein in ca 4x90Minuten abgehandelt. Wie Chemie so ist im Studium weiß ich nicht. Hast du eine Uni in der Nähe wo du dich vllt mal in 1-2 VL als Gasthörer setzen kannst? Sei es in eine Mathe/Physik/Chemie oder auch SoWi Vorlesung. Ggf such dir auch bei den Fachschaften oder über Studienberatungen das Gespräch mit Studenten in fortgeschrittenen Semestern.
Dann bekommst du mal nen Überblick was zum Beispiel in einem Ing. Studiengang auf dich zukommt(Neben Physik und Mathe).

Das mit dem Geld verstehe ich vollkommen. Ich ziele auch auf ein hohen Einkomme ab da ich meine Eltern in Zukunft unterstützen möchte. Da ich das einzige von Kindern bin das studiert und nur meine große Schwester ihren Weg macht. (mein großer Bruder ist 26 und wohnt seit ca 9 Monaten provisorisch im Keller meiner Eltern. Er hats zu nichts gebracht außer das ich mich nur für ihn schämen kann ffs). Ich hatte mal aus Jucks gesagt ich kaufe meinen Eltern nen haus wenn ich groß bin und mittlerweile möchte ich das wirklich versuchen.
Das ist auch ein Grund warum ich mich letztendlich für Winfo entschieden haben: Bereits das Einsteigsgehalt ist ziemlich gut.

Bei Intresse kann ich dir auch nen paar Foliensätze zu Mathe oder einigen intressanteren BWL Fächern schicken. Langweilig sind die Grundkurse aller Rechnungswesen/Bilanz und Erfolgsrechnung/Kosten und Leistungsrechnung. Gibt jedoch auch wirklich intressante wie Marketing und Operations Management. Dazu muss man sagen das die alle auch IMMER vom Dozenten abhängen. Gibt einfach welche die ihre Vorlesung so schlecht halten das es auch kein Spass macht zuzuhören.
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Genkidama-VII

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag18.04.2013, 23:12

Jaman.. der Familie aushelfen muss schon sein.. bevor man sein Geld und seine Zeit sinnlos verschwendet ^^
Hab da auch nen Bruder, der es einfach nicht auf die Reihe kriegen ins Berufsleben einzusteigen.. heißt jetzt nicht dass ich den durchfüttern würde, aber zumindest ne Chance geben..
Infomaterial würde ich echt gerne annehmen :) Denke ich werde dann mal wirklich ein paar Unis/FHs besuchen..
Studiumsmathe ist zwar ganz anders als Schulmathe aber leichter oder verständlicher wird es doch bestimmt nicht oder ? xD
Bei Business Administration hab ich auch eher in die Richtung Marketing und Human Ressources o. ä. gedacht.. wäre aber trotzdem Schade, wenn ich doch was interessanteres studieren könnte und es nur nicht genommen habe, weil ich dachte es wäre zu schwer, obwohl es machbar wäre..

(Versuchs mal mit einmal klicken xD)
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Lady_Luck

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag21.04.2013, 18:38

Mich interessieren eigentlich Studienfächer, in denen ich eine totale Niete bin xD Chemie oder irgendeine Art vom Ingenieurswesen würden mich total interessieren, aber Mathe und Chemie sind die mit Abstand schlechtesten Fächer bei mir xD


Das ist ungünstig ^^

Ich mache meinen Studiengang auch teilweise vom Geld abhängig, da ich meiner Familie später schon was bieten möchte (Vater und Mutter eingeschlossen).


Das ist aber generell die falsche Einstellung.
Den Wunsch in allen Ehren, das große Problem an der Sache ist, das du in jedem Berufsfeld erst eine Gewisse Leistung erbringen musst um auch lohnende Resultate zu erzielen. Selbst Physiker fangen nach ihrem Studium in schlecht bezahlten Positionen an und müssen sich erst hocharbeiten. DEN EINEN JOB , der von Anfang an viel Geld abwirft gibt es nicht und wenn doch, dann ist er zumeist mit horrenden Risiken verbunden. Besonders bei deinen Studienwünschen ist es schwer einen gewissen Stand nach dem Studium zu erreichen und dann ist es auch eine Heidenarbeit diesen Stand auch zu halten denn die Konkurrenz schläft nicht. Der Leistungsdruck steigt nach dem Studium enorm an und dem solltest du dir immer bewusst sein. Wenn du schon während des studierens einer bestimmten Fachrichtung dem Leistungsdruck erliegst kannst du mit an sich grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen das es nach dem Studium nicht besser wird ...
Gerade Naturwissenschaftliche Berufe und technische Berufe erfordern ein exorbitantes Maß an ständiger Weiterentwicklung da sich die spezifischen Fächer quasi im Minutentakt an neuen Entdeckungen und Weiterentwicklungen erfreuen.

Darf man Fragen als was du gearbeitet hast ? Wenn dir der Beruf liegt kann man sich eigentlich einen direkten Plan zusammenlegen und präzise auf die einzelnen Punkte hinarbeiten.

Bei mir war es zb. der folgende :
FSJ ----> Krankenpflege ----> Krankenschwester ( Low Care ) ----> Krankenschwester ( intermediate Care ) ---- > Krankenschwester ( Intensiv Care ) ---- > Schichtleitung ---- > Oberschwester

Je nachdem wie gut du in bestimmten Bereichen ist ist es sogar möglich bestimmte Bereiche seines Jahresplans hinter sich zu bringen.

Als Beispiel hier mein Mann :

Minijobbing als Servicekraft / Koch ----> Lehre ( Restaurantfachmann ) ----> Commis de rang ----> Chef d´etage ----> Commis de Bar( Parralel zum Chef d´Etage )----> Demichef de rang ----> Chef de rang ----> Assistant Maître d’hôtel

mir liegen mehr Fächer im sprachlichen Bereich, Geschichte, Sozialkunde, Pädagogik und derartige Sachen.. interessieren tu ich mich aber für alles mögliche was interessant ist xD (lol)


Warum arbeitest du nicht diese Bereiche weiter aus ? Pädagogen werden momentan extrem gesucht und auch eine Ausbildung ist sogar ohne Studium möglich ( über diverse Träger ) und dieser Bereich wird auch gut vergütet.
Sprachen bieten zb. die möglichkeit einer Ausbildung zum Dolmetscher, was dir ebenfalls ein gutes Gehalt einbringen kann wenn du es auf wirtschaftlicher Ebene ausführst.

Das Problem bei den ganzen Fächern in denen ich gut bin ist, dass in den meisten Studiengängen, in denen man von solchen Fächern profitieren kann meistens für mich völlig uninteressante Berufsperspektiven da sind xD


Manchmal bieten sich auch ohne Studium interessante und lohnenswerte Berufsgruppen an.
Der Deutsche Markt ist mit Studenten überfüllt. Als Student kommst du heutzutage nicht drum herum nebenbei noch Jobs in gänzlich anderen Berufsgruppen zu suchen.

NAJI hat geschrieben:Ich hatte mal aus Jucks gesagt ich kaufe meinen Eltern nen haus wenn ich groß bin und mittlerweile möchte ich das wirklich versuchen.


Lobenswerte Einstellung, nur leider muss man dazu den Weg erstmal vor Augen haben um dieses Ziel auch zu erreichen.
Ziele sind gut und schön nur sollte man eben auch wissen auf welchem weg man sie erreichen möchte.
Ansonsten kommt sowas dabei raus :

Heute ----> ???? ----> Ziel

Das ???? ist nun leider der Punkt bei dem es vielen hapert. Wer keine konkrte Vorstellung hat wie er ein Ziel erreichen will, kommt leider nicht oft an eben jenes heran. Heute heisst es " Ich mach das " doch wenn ein Fehlschlag sich ankündigt heisst es " Dann mach ich eben das " mit dem endergebniss das man nie über die Startlinie hinauskommt. Wer keinen fest gesetzen Weg hat kommt meistens auf die doofe Idee verschiedene Wege zu beschreiten und gerade sowas macht sich auf nem Lebenslauf nicht bezahlt. Wichtig ist sich im klaren zu sein was man denn eigentlich hat, wo man hin will und was man bereit ist dafür auf sich zu nehmen.
Ich mein das nicht böse nur rede ich da wirklich aus Erfahrung... Ohne einen Plan was genau sein soll lebt es sich deutlich schwerer gerade im Berufsleben.

mein großer Bruder ist 26 und wohnt seit ca 9 Monaten provisorisch im Keller meiner Eltern. Er hats zu nichts gebracht außer das ich mich nur für ihn schämen kann


Tritt ihm in den Hintern und zeig ihm wo der Hammer hängt. So gehts nicht ;)

Studiumsmathe ist zwar ganz anders als Schulmathe aber leichter oder verständlicher wird es doch bestimmt nicht oder ? xD


Kommt drauf an was du bevorzugst : Mathematik wo dir die Zahlen gegeben sind und du anhand dieser Zahlen etwas rausfinden sollst oder die theorethische Mathematik in der es mehr um Formeln geht als ums wirkliche Rechnen. ^^

Ich fand beides blöd :P

Bei Business Administration hab ich auch eher in die Richtung Marketing und Human Ressources o. ä. gedacht.. wäre aber trotzdem Schade, wenn ich doch was interessanteres studieren könnte und es nur nicht genommen habe, weil ich dachte es wäre zu schwer, obwohl es machbar wäre..


Grundsätzlich ist nichts verschwendet denn jede Erfahrung bringt dich weiter, nur solltest du darauf acht geben das dein Leben nicht nur aus dem sammeln von Erfahrungen besteht.
In späteren Gesprächen kommt ein " Ich hab nichts zuende gebracht aber ich hab 1001 Sache probiert um daraus zu lernen " nie besonders gut. ^^

Was ich sagen will ist das folgende : Das mit der Wohnung ist ne Sache von nen Paar Ämtergängen und sollte für dich gewitztes Genkidama keine Problem darstellen.
Was die Berufs/Studienwahl angeht : bleibe bei dem was dir liegt, lege dir einen Weg und ein Ziel zurecht auf das du hinarbeiten kannst und versuche dieses zu erreichen. Es kann durchaus passieren das es nicht perfekt über diesen Weg zu erreichen ist aber in jedem Lebensweg gibt es mal Umwege die man gehen muss. Bleib weiter hartnäckig und am Ball. DU wirst sehen es ist leichter als es sich anhört.
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag21.04.2013, 21:42

Den Wunsch in allen Ehren, das große Problem an der Sache ist, das du in jedem Berufsfeld erst eine Gewisse Leistung erbringen musst um auch lohnende Resultate zu erzielen.


Kann man so nicht pauschalisieren. Als Ingenier, Banker, Pharmazist etc fängt man mit akademischen Abschluss bei 45.000 € im Mittel an. Ein Master kann dabei noch ~3.000€ draufschlagen. Top-Abschlüsse erhöhen das Gehalt nochmal weiter(optimaler Weise werden natürlich Headhunter auf einen aufmerksam, wird aber natürlich eher die Seltenheit sein). Und ich finde 3750€ Brutto im Monat nicht schlecht für den Einstieg.

Heute ----> ???? ----> Ziel

Das ???? ist nun leider der Punkt bei dem es vielen hapert. Wer keine konkrte Vorstellung hat wie er ein Ziel erreichen will, kommt leider nicht oft an eben jenes heran. Heute heisst es " Ich mach das " doch wenn ein Fehlschlag sich ankündigt heisst es " Dann mach ich eben das " mit dem endergebniss das man nie über die Startlinie hinauskommt. Wer keinen fest gesetzen Weg hat kommt meistens auf die doofe Idee verschiedene Wege zu beschreiten und gerade sowas macht sich auf nem Lebenslauf nicht bezahlt. Wichtig ist sich im klaren zu sein was man denn eigentlich hat, wo man hin will und was man bereit ist dafür auf sich zu nehmen.
Ich mein das nicht böse nur rede ich da wirklich aus Erfahrung... Ohne einen Plan was genau sein soll lebt es sich deutlich schwerer gerade im Berufsleben.


Das Problem hatte ich zum Glück noch nicht, habe meine gesetzten Ziele erreicht. Ich empfinde einen unklaren Weg aber nicht als schlimm, nicht für junge Menschen.
Am eigenen Beispiel: Ich habe mit Ende 19 angefangen zu studieren. Zur Wirtschaft hatte ich nie großen Kontakt da ich ein Abitur mit E-Technik als LK gemacht habe. Irgendwann fing Wirtschaftslehre an intressant zu werden, ich habe mir von einem Freund, der im selben Studium sitzt wie ich, einen Einblick geholt und beschlossen mich zu bewerben. Hätte ich gemerkt das es nichts für mich ist wäre es auch möglich gewesen Quer zu wechseln. Im besten Fall ohne große Nachteile da es je nach Studiengang die Möglichkeit gibt bereits erbrachte Leistungen zu übernehmen.
Ich bin aber glücklich in meinem Studiengang geworden, er fordert mich.

Als Gegenbeispiel habe ich eine Kommilitonin, 30 Jahre alt. Nach 4 Semestern Mathe ist sie auf Wirtschaftsinformatik umgestiegen und ist jetzt, wie ich, im 4ten Semester. Sie hat genau 0 Prüfungen bestanden bis jetzt, hört jedoch nich auf den Rat sich nebenbei nach einer Ausbildung umzusehen. Mit 30 ist es schwer aber nicht unmöglich, wenn sie noch länger wartet wird es umso schwerer.

Was ich damit sagen will ist: Solange man noch jung ist, ist es doch selbstverständlich keinen eindeutigen Weg zu haben. Gerade die Zeit nach der Schule sind doch hervorragend dazu geeignet sich Zeit zu nehmen und Erfahrungen zu sammeln. Erst wenn man dann, nach zuvielen Erfahrungen und zuviel Zeit, zu keinem Entschluss gekommen ist wird es 'gefährlich'.


Tritt ihm in den Hintern und zeig ihm wo der Hammer hängt. So gehts nicht


Leider hat die Beziehung zu meinem Bruder einen Punkt erreicht wo er mir fast gleichgültig ist. Er hat nur einen Stein im Brett weil er meine kleine Schwester Nachts aus der Stadtdisco abholen geht damit sie nicht alleine laufen muss, mehr auch nicht. Ich weiß das es so nicht geht, meine Eltern kennen jedoch meine Meinung dazu. Jedoch ist Blut wohl dicker als Wasser. Das Gespräch mit ihm suchen wäre verschwendete Zeit, da kann ich genausogut mit ner Mauer Kaffeeklatsch halten. Es ist ein Problem mit dem sich meine Eltern auseinanderzusetzen haben und hoffentlich auch irgendwann werden.


So ich möchte aber nicht den Sinn des Threads umdrehen :<

Genkidama, nutzt du Dropbox? Dann stelle ich dir da gerne einige Sachen für einen Einblick zur Verfügung und geh auch gerne auf einige davon auf Wunsch ein und liefer dir Infos dazu.
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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 10:42

Kann man so nicht pauschalisieren. Als Ingenier, Banker, Pharmazist etc fängt man mit akademischen Abschluss bei 45.000 € im Mittel an. Ein Master kann dabei noch ~3.000€ draufschlagen. Top-Abschlüsse erhöhen das Gehalt nochmal weiter(optimaler Weise werden natürlich Headhunter auf einen aufmerksam, wird aber natürlich eher die Seltenheit sein). Und ich finde 3750€ Brutto im Monat nicht schlecht für den Einstieg.


Kann man sehr wohl pauschalisieren denn so kommt es nur wenn du VITAMIN B hast.
Ansonsten wirst du als Berufseinsteiger immer auf dem normalen Niveau mit deinem Job interagieren und entsprechend verdienen.
Auch nach einem Akademischen Abschluss fängt man in einer Firma nicht direkt in den hohen Positionen an sondern muss sich erstmal gegenüber einem Arbeitgeber behaupten. Und auch dieser Akademische Abschluss erarbeitet sich nicht durch stillsitzen und zuhören. Mann muss viel Eigeninitiative zeigen und auch selbst im Privatleben abstriche machen um entsprechend gute Leistungen zu erzielen.
Dazu kommt das du bei den von dir genannten Berufen auch erstmal deine Fachrichtung wählen musst.
Denn Ingenieur, Bankier und Pharmazeutiker sind verallgemeinerte Umschreibungen für ein gigantisches Feld innerhalb der Berufe. Sicher es mag einige Felder in dieser Berufklasse geben die entsprechend gut vergütete werden aber dafür ist auch der Aufwand in dieses Berufsfeld zutritt zu erhalten auch entsprechend groß und auch die Leistungsforderung ist entsprechend.
Allein beim Ingenieur komme ich auf über 50 verschiedene Richtungen in die man gehen kann.
Spoiler: anzeigen

Agrarwissenschaften
Abfallwirtschaft
Alpine Naturgefahren
Architektur
Arbeitssicherheit
Anlagenbau
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Automatisierungstechnik
Automotive Systems Engineering
Bauingenieurwesen
Bekleidungstechnik
Bergbau
Bioingenieurwesen
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Biotechnologie
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Chemieingenieurwesen
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Druck- und Verpackungstechnik
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Energietechnik
Elektrische Energietechnik
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Fotografie
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Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
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Landschaftsplanung
Luft- und Raumfahrttechnik
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Metallurgie
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Mikrosystemtechnik
Motorenbau
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Nanostrukturtechnik
Nautik
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Papiertechnik
Pharmatechnik
Physikalische Technik
Produktionsinformatik
Produktionstechnik
Raumplanung
Regenerative Energiesysteme
Rettungsingenieurwesen
Schiffbau
Sensorsystemtechnik
Sicherheit und Gefahrenabwehr
Sicherheitstechnik
Stadtplanung
Technische Chemie
Technische Informatik, Ingenieurinformatik
Technische Mathematik, Ingenieurmathematik
Technische Physik
Technologiemanagement
Textiltechnik
Theatertechnik
Tiefbau
Ton- und Bildtechnik
Umweltingenieurwissenschaften
Veranstaltungstechnik und -management
Verfahrenstechnik
Verkehrswesen
Vermessungswesen/Geodäsie
Versorgungstechnik
Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen
Wasserwirtschaft
Weinbau und Oenologie
Wildbach- und Lawinenverbauung
Wirtschaftsingenieurwesen



Auch beim Pharmazeut kommen wir durch Allgemeinpharmazeut, Klinischem Pharmazeut,
Pharmazeutischer Techniker,Pharmazeutische Analytiker sowie Toxikologe eine Menge an unterschiedlichen Berufsbildern zusammen. Dazu kommen die spezialisierte Fachrichtungen wie Naturheilverfahren & Homöopathie, Onkologische Pharmazie und Geriatrische Pharmazie.
All diese Berufsbilder werden unterschiedlich bezahlt und es mag durchaus sein das Toxikologen sowie Analytiker mehr verdienen als ein Allgemeinpharmazeut, aber diese müssen auch wesentlich mehr leisten als dieser.
All das ist davon abhängig in welche Richtung du gehst bzw. gehen möchtest aber du musst auch sehen das, wenn du in Richtung "Big Money" marschierst das eine entsprechende Leistung von dir erwartet wird. Und diese Leistung kann man nur erbringen wenn man bereits ein etwas Praxiserfahrung mitbringt und diese wiederum wirst du nur sammeln wenn du nach dem Studium wie jeder andere auch, erst einmal klein anfängst.
Ein Studium bedeutet nicht das du in einem Berufsfeld automatisch das Supergehalt deiner Träume verdienst.
Es bedeutet lediglich das du in der Lage bist die von dir geforderten Aufgaben in einem gewissen Bereich zu übernehmen weil du dich mit diesem Bereich bereits theorethisch und eventuell auch etwas praktisch auseinander gesetzt hast. Das du logischerwiese als Berufseinsteiger durch deine Qualifiktaion mehr verdienst als der Durchschnittsbürger mag sein, aber auch diese Vergütung ist Meilenweit von 3750,- € monatlich entfernt, denn solch eine Zahl wirst du erst erreichen wenn du Bereits einige Jahre Berufserfahrung in dem Gebiet vorweisen kannst und in der Lage bist auch die von dir erwartete Leistung zu vollster Zufriedenheit zu erbringen.
Das solche Gehälter auch in jungen Jahren machbar sind stelle ich nicht in Frage denn wir verdienen auch nicht schlecht für unser Alter.

Das Problem hatte ich zum Glück noch nicht, habe meine gesetzten Ziele erreicht. Ich empfinde einen unklaren Weg aber nicht als schlimm, nicht für junge Menschen.


Ein unklarer Weg ist in der Tat anfangs nicht schlimm ... aber mit jedem Jahr das du verplämperst weil du Träumen hinterherjagst wird es schwieriger deine gesetzten Ziele zu erreichen. Ausprobieren etc. ist vollkommen legitim nur sollte dir klar sein das du innerhalb einer bestimmten Zeitspanne Resultate vorweisen solltest weil sich sonst dein Leben im Sande verläuft und du früher oder später an einem Punkt ankommst an dem du nicht mehr weiter kommst... das ist dann dieser Ominöse " Ach hätte ich doch damals ... " Effekt.
Und mein Mann und ich sind auch nicht soooooooom alt ;) Ich denke wir ordnen uns hier Alterstechnisch im Mittelfeld ein aber das konntest du nicht wissen :lol:

Was ich damit sagen will ist: Solange man noch jung ist, ist es doch selbstverständlich keinen eindeutigen Weg zu haben. Gerade die Zeit nach der Schule sind doch hervorragend dazu geeignet sich Zeit zu nehmen und Erfahrungen zu sammeln. Erst wenn man dann, nach zuvielen Erfahrungen und zuviel Zeit, zu keinem Entschluss gekommen ist wird es 'gefährlich'.


Ich sags mal so : Nach dem normalen Schulabschluss ist es ok sich 2-3 Jahre Zeit zu nehmen und Erfahrungen zu sammel WENN dabei was brauchbares rum kommt. Rumgammeln oder "chillen" empfinde ich nicht als sammeln von Erfahrungen.
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Silent_Thunder

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 11:15

Bedenkt bitte auch, je höher das Einstiegsgehalt, desto weniger Leute brauchen die Firmen generell auch für diese Posten. Lustigerweise wird das oft ausser Acht gelassen. Wie Lady_Luck schon meinte, die Konkurrenz schläft nicht - und da schon gar nicht. Man hat also besser einen Plan oder es wird auch mit den nötigen akademischen Graden schwer. Arbeitserfahrung wird immernoch groß geschrieben. Ausserdem orientiert das Gehalt sich optimalerweise an dem was der Eingestellte einbringt. Bzw. das Geld wird einem selten einfach so nachgeworfen, man muss ordentlich Leistung bringen und die Erwartungen sind natürlich dementsprechend hochgeschraubt.

Nach dem Studium geht es eigentlich erst richtig los. Je nachdem wo man einsteigt, fängt man wieder mit Lernen an ;) bei einem hohen Gehalt kann man eigentlich eh davon ausgehen (Lifelong learning). Mal davon abgesehen, dass man Verantwortung zu tragen hat und oft das Arbeitsleben derer organisieren darf, die darauf keinen Bock hatten. Aber erst einmal darf man sich daran gewöhnen wieder relativ unten anzufangen. Schließlich haben alle anderen mehr Erfahrung.

Dir Genkidama-VII kann ich eigentlich nur raten etwas zu studieren worauf du Lust hast und was dir liegt. Bedenke, dass du nachher in dem Feld arbeiten willst und es optimalerweise auch tust.
Einer meiner Profs meinte zwar immer er hätte für sein Fachgebiet jedes mal in den Nachexamen gesessen, aber wenn man nicht vorhat sich 100%ig da reinzuhängen, um die Schwächen auszumerzen (was btw auch nicht ohne ist), dann wäre es wohl tatsächlich klüger sich an dem zu orientieren was einem liegt bzw. wofür man eine Affinität aufweist.
Definitiv schlecht wäre es später im Berufsleben hinterherzuhinken, weil man sich noch immer um seine Schwäche kümmern muss. Da wird noch einiges mehr/anderes verlangt, also sollte man spätestens dann auf Zack sein oder die Begabteren schnappen dir die Posten weg.

Ich würde allgemein überhaupt mal raten während dem Studium die Stellenangebote im Blick zu behalten und zu beobachten wie der Arbeitsmarkt sich so verhält. Der Besuch von diversen Rekrutierungsmessen und der Kontakt zu den jeweiligen Human Resources ist eigentlich auch sehr nützlich.

Um sich für ein Studium zu orientieren, bieten sich vielleicht die Open-Days der Universitäten an, intensives Nachdenken und was sonst noch so hier im Thread empfohlen wurde. Sammle intensiv Informationen und frage Bekannte und optimalerweise Studenten, die die Fächer belegen, die dich interessieren würden. Ebenso junge Berufstätige, weil die auch den Sprung ins Arbeitsumfeld kennen.

Schlag auf jeden Fall einen Weg ein, den du später im Bewerbungsgespräch auch rechtfertigen kannst ohne dass es dich wie einen Idioten dastehen lässt. Denn die Fragen werden kommen.
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Nußkati

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 14:22

Lady_Luck hat geschrieben:
Kann man sehr wohl pauschalisieren denn so kommt es nur wenn du VITAMIN B hast.

Das Gehalt hängt stark von der Region ab. Im Frankfurter Raum kannst für eine Tätigkeit, für die du im Ruhrpott keine 2000 bekommst, 4000 bekommen (was nicht heißt, das sich jeder Betrag verdoppelt). Wenn du allerdings die siffigen Wohnungen siehst, die 3 mal so teuer sind wie im Ruhrpott, weißt du auch, dass dir nix geschenkt wird.
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 17:49

Kann man sehr wohl pauschalisieren denn so kommt es nur wenn du VITAMIN B hast.


Wie ich erwähnt sind dies Durchschnittswerte. Natürlich gibt es da eine gewisse Differenz. Aber 45.000 sind demnach, je nach Studienfach, sehrwohl drin als Berufsanfänger. Es ist eben die Bildung die stark mit reinschlägt. Je höher die akademische Leistung desto mehr Spielraum nach oben hast du und je höher ist dein eigener Marktwert. Ist halt auch Verhandlungssache. Gute Feilscher kriegen vielleicht nochmal 1000€ mehr im Jahr raus als schlechte.
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Lady_Luck

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 18:27

Wie ich erwähnt sind dies Durchschnittswerte. Natürlich gibt es da eine gewisse Differenz. Aber 45.000 sind demnach, je nach Studienfach, sehrwohl drin als Berufsanfänger.


Ja je nach Studienfach aber auch in diesen Studienfächern wird dafür mehr Leistung verlangt als von den meisten anderen. Egal wie du es drehst oder wendest: Der Leistungsdruck ist da und wenn du diesem nicht standhalten kannst bist du raus... da nützen 3750,-€ in einem Monat nichts. Besonders nicht wenn du es nicht einmal über den ersten Monat hinaus schaffst.
Und genau das ist für Genkidama der falsche Weg. Er/sie sollte sich nicht sofort auf ein Studienfach stürzen nur weil das Endprodukt verlockend aussieht. Wenn er/sie das täte gäbe es unter Umständen ein böses Erwachen was einen psychisch extrem runter ziehen kann. Es gibt genug Leute die sich auf solche Fächer stürzen, tief fallen und dann nie wieder aufstehen was Selbstwertgefühl angeht.
Und ohne ein gewisses Selbstwertgefühl bringt dir der beste Akademische Abschluss nichts ... denn in vielen Berufsgruppen kannst du es dir nicht Leisten psychisch labil zu sein. Psychische Labilität lässt dich Fehler machen und gerade in Berufszweigen die einen hohen Akademischen Stand erfordern sind Fehler tödlich ...
Selbst die Berufsgruppen die ein derartig hohes Einsteigergehalt bieten sind extrem rar gesät und der Prozentsatz von Studenten die mit ihrem akademischen Rang einen deratigen Job bekommen ist sehr gering. Von daher halte ich es einfach falsch Genkidama solche Flausen in den Kopf zu setzen, denn das kann nach hinten losgehen.
Wieviele Studenten die ein derartiges Fach studieren bekommen auch tatsächlich einen Job mit einem Gehalt dieser Größenordnung.

Auch sagen Durchschnittswerte nichts über den tatsächlichen Stand der Dinge aus. Sicher wird es frische Studienabsolventen geben die gut absahnen aber wieviele davon bekommen keinen Job und landen auf dem Arbeitsamt ? Wieviele davon rutschen eventuell in die Firma ihrere Eltern rein ? Und wieviele von denen die einen solchen Job ergattern überleben das erste Jahr unter diesem Druck ?
Das sind alles Werte die bei solchen Rechnungen ausser Acht gelassen werden.
Sich um eine extrem gut bezahlte Stelle bewerben kann sich jeder nur ob man genommen wird und dann auch noch einen gewissen Zeitraum übersteht ist wieder etwas ganz anderes.

Es ist eben die Bildung die stark mit reinschlägt. Je höher die akademische Leistung desto mehr Spielraum nach oben hast du und je höher ist dein eigener Marktwert.


Diese Akademische Leistung will aber eben auch erst erbracht werden. Der grad an dem die Bildung stark mit einschlägt beginnt auch erst ab einem extrem hohen Niveau. Und dieses Niveau will auch erst erreicht werden. Und dieser Grad ist teilweise so lächerlich hoch angesetzt das du ohne gute Kontakte schon exorbitante Leistungen erbringen musst um eine wirkliche Chance zu haben.
Denn die wirklich gut bezahlten Jobs sind hart umkämpft. Oftmals muss man sich mit 40-50 anderen Personen um eine Position streiten. Das zerrt an den Nerven. Da bringt dir auch dein Akademischer Stand nicht viel.
Und wie lange studieren die Leute um einen derartigen Rang zu erreichen ? Im Schnitt sicher 2-3 Jahre mehr als der Durchschnittsstudent.

Ist halt auch Verhandlungssache. Gute Feilscher kriegen vielleicht nochmal 1000€ mehr im Jahr raus als schlechte.


Zumindest in Deutschland ist Gehalt eben keine Verhandlungsbasis. Selbst große und bedeutende Firmen bieten Festgehälter die sich über die Jahre weiter aufbauen sowie bestimmte Zulagen. Aber als Berufseinsteiger wirst du nie in der Position sein zu sagen " .... wenn sie noch 1000,.€ p.J. mehr drauflegen mach ich es ... "
Egal wie gut du im Feilschen bist... Ein Firmenboss wird dich anlächeln und dir die Tür zeigen ... Wieso sollte er die Katze im Sack für 1000,- € über Preis kaufen wenn draussen noch mindestens 20 Leute mit gleichem Akademischen Stand sitzen die eventuell sogar für weniger arbeiten...
Hinzu kommt die Tatsache das der Chef selbst nach ein paar Probetagen ( sollte es das bei dem geforderten Akademischen Stand geben ) nicht sagen kann ob du auch wirklich die Leistung erbringst die gefordert wird ... und das continuierlich, ungeachtet sämtlicher sozialer, familiärer und gesundheitlicher Probleme.

Der nächste Punkt ist eben der "Marktwert" ... aber "dein" Marktwert errechnet sich nicht nur danach was du kannst sondern vor allem was die Leistung wert ist die du erbringen sollst. Wenn diese Leistung zb. in den nächsten Jahren durch andere Geräte, personen etc. schneller leichter und einfach kostengünstiger zu erhalten ist sinkt dein Mehrwert ganz erheblich. Wieso soll dich der Chef für etwas höher bezahlen was jemand anderes für einen wesentlich geringeren Preis machen kann ?
Nicht nur der Akademischer Stand bestimmt deinen Mehrwert sondern eben auch das gute Alte " Angebot und Nachfrage " Prinzip. Jedes Jahr kommen mehr Studenten die erfolgreich ihren Master/ Bachelor, etc. im selben Fach belegen wie du. Im schlimmsten Falle bist du vorher noch ein Jahr arbeitslos und somit raus aus dem Stoff ... damit wirst du noch unattraktiver für Chefchen denn : Wozu jemanden einstellen der schon ein Jahr lang nix mehr mit dem Stoff zu tun hatte wenn er auch nen frischen Abgänger haben kann ?
Der Arbeitsmarkt ist ein Dschungel, egal welchen Akademischen Stand du hast und wenn du dir das nicht vor Augen hälst dann musst du damit rechnen das du irgendwann auf die Nase fällst.
Das ganze Arbeitsleben lebt sich nach dem Prinzip des Jagens: Wenn du nicht als Beute auf dem Teller landen willst musst du schneller, stärker und klüger sein als die anderen.
Und viele Studenten nehmen die Jobs auch für einen , verhältnissmässigen, Dumpinglohn an einfach um nicht auf Amt watscheln zu müssen. Das ist zb. auch ein Faktor der es fast unmöglich macht einen guten Job zu bekommen.
Du gehst mitm Preis runter ? Der nach dir / vor dir hier war legt sogar noch was drauf !
Das so etwas nicht fair ist stimmt leider nur leider ist es auf dem deutschen Arbeitsmarkt inziwschen Standard.

Fest steht nur weil das Studienfach am Ende den besten Job verspricht ist es noch lange nicht das richtige.
Wir leben in keinem Wirtschaftswunderland wo jeder der sein Studium abschliesst einen Job nach seinen Vorstellungen bekommt...
Jobs sind nach wie vor rar und manchmal ist es besser das gesunde Mittelmaß zu nehmen und langsam darauf aufzubauen als gleich mit Vollgas durch die nächste Wand zu brettern.
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 19:45

Auch sagen Durchschnittswerte nichts über den tatsächlichen Stand der Dinge aus.

Natürlich ist es nur ein Richtwert, aber es ist wohl wahrscheinlicher das die Gehälter (iirc 13.000 Datensätze, Quelle such ich auf Wunsch nochmal raus) Normalverteilt sind, anstatt das ~85% unter dem Mittel und der Rest weit über ihm liegen.

Außerdem habe ich natürlich nie behauptet das nie Leistung gefordert wird. Mir ist auch klar das solche Jobs ohne Probleme eine >50h Woche werden können

Der Grad ab dem die Bildung mit einschlägt beginnt ab dem Abschluss. Ein Fachhochschulabsolvent verdient durchschnittlich weniger als ein Bachlorabsolvent. Ein Bachelorabsolvent weniger als ein Masterabsolvent. Und das können wie erwähnt auch mal 3000€ brutto p.a. sein.

Zumindest in Deutschland ist Gehalt eben keine Verhandlungsbasis.

Das ist leider falsch. Für Auszubildene zB gibt es Festgeschriebene Tarife, vorallem aber in höheren Positionen gibt es am Ende des Vorstellungsgespräches oder in einem 2ten Gespräch Verandlungen übers Gehalt. Die Frage warum man für dich mehr Geld ausgeben sollte? Da wird eben gefeilscht. Man kann mit Praktika, Berufserfahrungen aus relevanten Nebenjobs, Zertifikate für gewisse Kurse und auch Fremdsprachen punkten. Sowas macht dich wertvoller und ein Arbeitgeber ist bereit mehr zu zahlen als für den billigeren Absolventen ohne vergleichbare Zeugnisse. Eben aus den von dir genannten Leistungen, man sieht das er Leistungen erbringen kann da er es schon getan hat.

Fest steht nur weil das Studienfach am Ende den besten Job verspricht ist es noch lange nicht das richtige.


Damit stimme ich dir selbstverständlich zu. Man sollte das machen woran man Spass hat. Das Studium ist so oder so mit Arbeit und vielen Stunden lernen verbunden. Im Fall Genkidama halte ich es für suboptimal ein Fach zu studieren worauf er am Ende keine Lust hat, auch wenn ihm die Fächer liegen. Eher sollte er etwas machen woran er Intresse hat, er muss nur darauf gefasst sein sich reinzuknien. Das fällt aber leichter wenn die Affinität da ist. Macht schon Spass sich mehrere Stunden mit einer Aufgabe rumzuquälen bis man auf den richtigen Geistesblitz kommt. :lol:
Aber wir sind uns ja einig das es das beste ist in Gesprächen und/oder Praktika etc. Eindrücke zu sammeln.
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 19:45

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Lady_Luck

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 20:15

Das ist leider falsch. Für Auszubildene zB gibt es Festgeschriebene Tarife, vorallem aber in höheren Positionen gibt es am Ende des Vorstellungsgespräches oder in einem 2ten Gespräch Verandlungen übers Gehalt. Die Frage warum man für dich mehr Geld ausgeben sollte? Da wird eben gefeilscht. Man kann mit Praktika, Berufserfahrungen aus relevanten Nebenjobs, Zertifikate für gewisse Kurse und auch Fremdsprachen punkten. Sowas macht dich wertvoller und ein Arbeitgeber ist bereit mehr zu zahlen als für den billigeren Absolventen ohne vergleichbare Zeugnisse. Eben aus den von dir genannten Leistungen, man sieht das er Leistungen erbringen kann da er es schon getan hat.


Alles legitime Punkte nur sind wir gerade davon ausgegangen das es sich hierbei um Berufseinsteiger handelt sprich. direkt aus dem Studium.

Berufserfahrungen mach aus dir keinen Berufeinsteiger. Ebenso wie Zertifikate aussagen das du in dem bereich schon etwas geleistet hast. Wer das Feld noch studiert kann keine Fortbildungen machen^^
Und wie schon eben gesagt: All die von dir genannten Dinge suggerieren das du eben KEIN Berufsanfänger bist.
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Naji

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag22.04.2013, 20:53

Das sind alles Punkte die du mit gar nicht mal soviel Aufwand neben dem Studium erledigen kannst.Man wird sogar zum Semesterstart mit solchen Kursen zugeworfen. Zumindest an der WiSo in Köln ist das der Fall. Sei es ein "Börsenführerschein", "IT-Zertifikat" oder die unzähligen trivialen Sprachkurse. Praktika machen aus einem Studenten auch keinen erfahrenen Mitarbeiter, man konnte aber mal einige Zeit in einem Studiumsnahen Betrieb reinschauen. Sehe also keinen von mir angesprochenen Punkt wodurch ein Student kein Berufseinsteiger mehr wird. Er ist ja nachwievor frisch aus der Uni raus, nur hat er eben mehr Qualifikationen.
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Silent_Thunder

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Re: Zukunftsangst/Where do I go from here on out ?

Beitrag23.04.2013, 11:19

Naji hat geschrieben:Sehe also keinen von mir angesprochenen Punkt wodurch ein Student kein Berufseinsteiger mehr wird. Er ist ja nachwievor frisch aus der Uni raus, nur hat er eben mehr Qualifikationen.

Es kommt allerdings auch darauf an, ob diese Qualifikationen überhaupt erwünscht sind. Es gibt Firmen, die es bevorzugen ihre Angestellten selbst auszubilden und die mit verschiedenen Zertifikaten auch gar nicht viel anzufangen wissen bzw. es lediglich als Beischmuck ansehen (ergo wollen sie dir da vielleicht auch nicht mehr im Gehalt bieten).
Ausserdem kannst du dir sicher sein, dass du zwar bei der einen Firma mit offenen Armen und Hände schütteln als Student empfangen wirst (großes Nachwuchstalent), während eine andere dich vielleicht gleich mal abwatscht, weil du "nur" Student bist/warst und jetzt gefälligst zusehen solltest, dass du "echte" Arbeitserfahrung bekommst.

Versteht mich nicht falsch, Studieren hat durchaus seinen Sinn, aber man sollte ihn auch verteidigen können, denn nicht zwanghaft jeder in deinem Arbeitsumfeld wird dir dein Studium hoch anrechnen (kommt natürlich aufs Umfeld an) oder es dir gönnen.

Deswegen finde ich es auch wichtig, dass man das studiert, was einen begeistert oder begeistern kann. Der Blick, ob man später davon leben kann, halte ich auch nicht für verkehrt. Allerdings sollte man auf dem Teppich bleiben und sich bewusst sein, in welchem Umfeld man sich später bewegt und was man sich dort leisten kann und was auf gar keinen Fall.
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