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Alan Walker - Faded Remix & Thema: indigene Völker/Kulturen

Themen aus der Klangwelt.

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Alan Walker - Faded Remix & Thema: indigene Völker/Kulturen

Beitrag11.12.2018, 23:08

Ich arbeite gerade an einer frühen Konzeption zu einem Remix des Soundtracks "Faded", welcher ursprünglich von Alan Walker komponiert wurde.

Da das Original - wie auch viele Remixes dazu - eher in die moderne elektronische Musikrichtung gehen, soll mein Remix eher so eine organische Soundlandschaft als Basis haben und neben klassischen Instrumenten auch einige Elemente aus dem Rock (vorzugsweise 70er-Jahre-Rock mit den typischen Clean Electric Guitars) beinhalten.

Obwohl ich mir noch nicht 100%-ig sicher bin, in welche Richtung der Track gehen wird, werden mir garantiert noch ein paar interessante Ideen kommen.
Ich würde sagen, dass ich mit der Reinterpretation des Piano-Intros schon so ziemlich fertig bin und die auch als solche bestehen bleibt - alles, was danach kommt bzw. noch kommen wird, ist alles noch ein bisschen offen bzw. will ich mich da noch nicht genau festlegen.

Ich hatte ebenso die Idee, dem Track mit dem denkwürdigen Namen "Faded" ("Verblasst") eine etwas tiefere Bedeutung zu geben, indem ich meinen Remix den vielen verdrängten indigenen Völkern, Ureinwohnern, Nomadenvölkern und alten Kulturen der Menschheit sowie ihren oft überaus interessanten Sichtweisen zum Leben widme (insbesondere auch visuell in der Youtube-Version).

Mich interessieren diese alten Kulturen schon seit längerer Zeit, weil ich der Ansicht bin, dass diese Völker aufgrund ihrer stärkeren Verbindung zur lebendigen Natur eine ganz offensichtlich größere Lebenskraft und Beseeltheit als die meisten modernen Menschen haben bzw. hatten und ich mir ziemlich sicher bin, dass sie eine Art Wissen und besonderes energetisches Profil (ähnlich dem von wilden Tieren) besessen haben müssen und sie mit damit zugleich auch ein Schlüssel für viele Probleme der modernen Welt - insbesondere Zivilisationskrankheiten - sein könnten.

Aber das nur so als gedanklichen Background.
Hier ist mein Remix dazu, den ich Stück für Stück weiterentwickeln möchte.

Neuste Version >>> 1.1
---------------------------------------------------------------
>>> https://www.youtube.com/watch?v=fGVusDKbkIM

>>> https://clyp.it/ycsfcdj1
---------------------------------------------------------------

Ihr könnt mir ja mal 'n Feedback dazu geben, wie ihr die Idee sowie die musikalische Umsetzung findet.

Wenn ihr über weiteres Wissen, diverse andere Naturvölker und alte Kulturen - oder vielleicht sogar über Bildmaterial von den möglichen Nachfahren dieser Völker, die noch sehr ursprünglich und traditionell leben, verfügt bzw. darüber in Kenntnis seid - würde ich mich freuen, wenn ihr mich an eurem Wissen teilhaben lasst. ))


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Re: Alan Walker - Faded Remix & Thema: indigene Völker/Kultu

Beitrag27.06.2019, 18:03

Ich habe kürzlich mal etwas an dem Remix weitergearbeitet.

Neuste Version >>> 1.1
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>>> https://www.youtube.com/watch?v=fGVusDKbkIM

>>> https://clyp.it/ycsfcdj1
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Das Interessante daran ist, dass ich diese Version meines Remixes erstmalig mit dem vollen Potenzial meiner Beyerdynamic-DT-880-Studiokopfhörer - die ich im Sinne größtmöglicher Performance und optimaler Darstellung aller Frequenzbereiche nun endlich an meinem neuen High-End-Kopfhörerverstärker Lake People G109-P anschließen konnte - in wesentlich größerem Detailreichtum gegenhören konnte.

Gemäß der überaus hochauflösenden und äußerst linear-frequenten Klangreproduktion über diese Kopfhörer-Kombination hätte ich wohl eher einen Low-Cut- bzw. High-Pass-Filter (meint beides dasselbe - nämlich das Rausfiltern bzw. Minimieren der unteren Frequenzen unterhalb eines bestimmten Frequenz-Wertes) auf das AUX-Send-Raumhall-Plugin des einleitenden Pianos unterhalb der Hall-Frequenzen von ca. 150 Hz legen sollen (bei 'nem AUX-Send mit Hall-Effekt beispielsweise kann der Hall-Effekt separat bearbeitet werden, ohne gleichzeitig das Instrument-Signal zu verändern - zum Beispiel ist es hierbei möglich, lediglich vom Hall des Instruments die Bassfrequenzen reduzieren, ohne dabei die Bassfrequenzen des ursprünglichen Instrument-Signals zu reduzieren).

Aber dann dachte ich mir, dass das Piano das einzigste spielende Instrument im Intro ist und es somit aufgrund fehlender Möglichkeiten von Frequenzkonflikten gar nicht notwendig wäre, da irgendwelche kleinlichen EQ-Chirugien vorzunehmen.

Und da das Solo-Piano mit dem vollständigen Bassanteil im Hall wesentlich voller und mit Sicherheit auch realistischer bzw. nicht irgendwie schöngefärbt klingt, habe ich das nach meiner "Halte-es-möglichst-einfach-und-unkompliziert-statt-unnötig-überladen"-Methode in der Hinsicht einfach mal unangetastet gelassen.

Aber im Gegenzug habe ich meinen Remix mit 'ner Menge anderer netter neuer Elemente wie einem akustischem Schlagzeug für Popmusik, neuen Passagen für den elektrischen Bass und die elektrische Rhythmus-Gitarre, zusätzlichen Lead-Gitarren-Melodien sowie Piano-Akkorden erweitert.

Wenn euch alle größeren neuen Änderungen im Detail interessieren sollten, könnt ihr die in der englischsprachigen Upload-Beschreibung des Youtube-Links nachlesen.


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